Sira vorher Lira
Guten Tag Familie Rosenberg!
Nun ist Sira schon zwei Wochen bei uns
und aus dem ängstlichen, verschüchterten Hund ist ein
fröhliches, liebes Hundemädel geworden!
Schon auf der Fahrt nach Hause kam sie
nach ein paar Minuten auf den Schoß gekrabbelt und wollte am
liebsten aus allen Fenstern gleichzeitig gucken.
Am Abend auf dem ersten Spaziergang mit
der 6jährigen Kooiker-Hündin Bonnie, die bei uns im Haus
lebt, hat Sira uns positiv überrascht: Es gab keinerlei Probleme
beim Kennenlernen der zwei Hunde, sie akzeptierten sich gleich. Und
auch zuhause ging es super weiter:
Sira forderte schnell Bonnie zum
Spielen auf und tollte mit ihr durch den Garten. Das hatten wir erst
nach einer gewissen Eingewöhnungszeit erwartet. Aber Sira hat
hier alle Hausbewohner im Sturm erobert!
Eigentlich hatten wir angedacht, ihr
eine „Schonfrist“ von zwei Wochen zu geben, damit sie sich in
Ruhe einleben und an uns gewöhnen kann, aber das brauchte Sira
überhaupt nicht. Im Gegenteil, sie zeigt uns jeden Tag aufs
Neue, wie sehr sie doch das Leben genießt.
So kurz nach dem Tod unserer ersten
Hündin – wir haben Sira genau 4 Wochen danach zu uns geholt –
tut sie uns so gut, das kann man gar nicht mit Worten beschreiben.
Sira fordert uns zum Spielen und Rennen auf, es ist eine echte Freude
mit ihr!
Wir haben am Sonntag sogar die ersten
paar Meter „am-Fahrrad-mitlaufen“ geübt, auch das war fast
völlig problemlos möglich. Sira vertraut uns schon sehr,
wir glauben dass sie genau kapiert hat, dass ihr bei uns nicht
Schlimmes geschehen kann.
Und dass ein Waschkorb voller Wäsche
nichts Bedrohliches hat oder dass man bei der Oma im Erdgeschoss
einen Hundekeks pro Tag kassieren kann (wenn man denn nur ganz lieb
guckt), das zeigt ihr Bonnie, unsere „hündische“
Mitbewohnerin. Die wohnt im ersten Stock, wir im zweiten. Die ersten
beiden Tage mussten wir Sira übrigens die Treppen rauf- und
runtertragen, Treppen kannte sie gar nicht. Aber mit „Geduld und
Spucke“ haben wir das auch geschafft, mittlerweile flitzt sie in
einem Affentempo die Treppen hoch und runter, dass wir schon manchmal
Angst haben, dass sie stürzen könnte und sie bremsen
müssen...
Auch hilft Sira uns dabei, etwas mehr
Ordnung zu halten, denn wenn wir doch einmal Schuhe im Flur stehen
haben, bringt sie sie uns recht schnell aufs Bett oder ins
Wohnzimmer, oder....
Und wenn Herrchen oder Frauchen einen
kleinen Stoff-Leckerlie-Beutel (mit Käse drin!) im Einkaufskorb
auf dem Boden der Küche liegen lassen, wird dieser Beutel
gründlich durchgekaut und von allen vorhandenen Käseresten
befreit ;-)
Was übrigens auch sehr schön
ist: Wenn unsere Tochter zu Besuch kommt, freut Sira sich jedes Mal
ein Loch in den Bauch. Dann kriegt sie sich vor lauter Freude schier
nicht ein. Dann geht’s in den Garten „den-Hund-bespaßen“!
Eine Freude für die Beiden und für uns zum zugucken.
So, das war ein kleiner Überblick
über unser „neues“ Leben.